Slut

Vom Schnee mussten wir in der Zwischenzeit bereits wieder Abschied nehmen; genau wie es auch gegenüber einigen meiner Mitstudenten bereits Abschied nehmen hiess. Ein seltsames Gefühl, wenn die Leute, mit denen man in den letzten vier Monaten gelebt, gefeiert, erlebt und studiert hat, plötzlich weg sind. Und täglich werden es mehr, die man ein vermutlich letztes Mal sieht. Ja, das Semester ist vorbei. Heute habe ich meine letzte Prüfung geschrieben und die nächsten Tage werden Tage des Abschieds und des Abschliessens werden. Ich bin aber froh, bleibe ich noch knapp drei weitere Wochen hier in Schweden, so dass ich mich gerade noch nicht mit dem Heimkehren beschäftigen muss.

Letzte Woche war der 13. Dezember, an dem in Schweden die heilige Lucia gefeiert wird. Das aus Italien importierte Lichtermädchen ist eine weitere Schwedische Tradition, die etwas Licht und Wärme in die dunkle und (normalerweise..) kalte Adventszeit bringt. Während es bei uns Miss-Wahlen gibt, wird in Schweden alljährlich die Lucia jeder Stadt, Schule, etc. gewählt. Die Glückliche darf dann mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf ihren aus Sternsängerinnen, Lebkuchenmännchen und anderen witzigen Gestalten bestehenden Luciazug anführen und den Mittelpunkt der Luciafeier bilden. Ein Brauch voller Kerzen und Gesang, der allerdings an unserer Schule zur unmenschlichen Zeit von 07:30 gefeiert wurde.

Ansonsten standen letzte Woche vor allem einige offizielle und inoffizielle Good-Bye-Dinners an und zwischendurch lernte man natürlich auch noch etwas für die Prüfung. Auch wenn sich die Vorlesung in ihrer Schwierigkeit aus meiner Sicht kein Bisschen gesteigert hat.

Allen, die hier mitlesen, wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und auch schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr – ich weiss nicht, ob ich hier vor unserem abschliessenden Trip in den Norden nochmals zum Schreiben komme. :)

Snöööö

Am Montag war es endlich so weit: Nach dem Aufwachen war alles von einer weissen Schicht bedeckt. Einer dünnen und nicht allzu trockenen Schicht zwar, aber immerhin endlich etwas Schnee. :) Auch wenn die Temperaturen immer noch weit über dem Durchschnittt liegen und das Weiss bereits wieder fortgeregnet wird, darf ich nun doch immerhin wieder hoffen, noch etwas schwedischen Winter mitzubekommen.

Ansonsten herrscht in Jönköping langsam aber sicher Abschlussstimmung. Am Dienstag sass ich in meiner letzten Vorlesung hier, am Mittwuch öffnete “Aka”, unser Studiclub, ein letztes Mal seine Pforten und gestern schloss ich meinen Schwedischkurs nach einer mündlichen Präsentation auch noch mit der Prüfung ab. In einigen Minuten werde ich ein letztes Mal zu einer Übungsstunde in die Schule fahren und dann ist das Semester vorbei. Die Prüfungssession wird für mich aus sage und schreibe einer Prüfung bestehen, für die ich 10 Tage zum lernen Zeit habe. Werden also noch gemütliche letzte Wochen. Und dann heisst es natürlich noch etwas Reise planen, schliesslich will ich meinen Aufenthalt hier nach den Examen noch etwas gebührender abschliessen, bevor es zurück in die Schweiz geht. :) Da wir hier übrigens so gut umsorgt werden, haben wir auch schon ein Infoblatt mit Tipps “How to prepare yourself to return home” erhalten. ^^

Nach geschriebener Schwedischprüfung gönnten wir uns gestern noch etwas typisch schwedisches: ein Julbord. Dieser wörtlich übersetzte Weihnachtstisch ist ein Buffet à discrétion mit allem, was man in Schweden so zur Weihnachtszeit isst. Und dies ist insbesondere Fisch, Fleisch, Fisch, Fleisch und Fleisch mit leckerem Senf dazu und feinem Dessert danach. Auch wenn wir aus Budgetgründen auf die IKEA-Variante ausgewichen sind, war dieses gar nicht so schlecht. Gegen unser Fondue chinoise möchte ich es aber trotzdem nicht eintauschen. :)

Glögg och Pepparkakor

Nun ist morgen also bereits der zweite Advent; unglaublich. Die Vorweihnachtszeit ist natürlich auch im dunklen Schweden die Zeit der Lämpchen und Lichter, auch wenn diese hier eher elektronisch als “lebendig” sind. So finden sich nun in sehr vielen Fenstern pyramidenförmige “Adventskränze” und auch ansonsten erfreut man sich der exzessiven Weihnachtsdekoration. Und natürlich ist nun auch die Zeit der Weihnachtsmärkte, des Glühweins (hier Glögg – natürlich typisch schwedisch etwas (sehr) süsser als bei uns) und der Backwaren (bzw. einige zusätzliche Süssigkeiten zu den üblichen Massen). Allerdings scheinen die Schweden etwas bescheidener zu sein was meine Lieblingsmärkte angeht. So war der Julmarknad in Jönköping vergangene Woche eher ein Sonntagsverkauf denn ein Weihnachtsmarkt. Zwar gab es einige Bühnen mit Weihnachtsmusik doch waren die Stände wohl gut an beiden Händen abzählbar. Ok, wahrscheinlich lag es auch etwas am Wetter, da letztes Wochenende ein Sturm mit Orkanböen über Schweden hinwegfegte und keine Gnade mit den Verkäufern zeigte.

Am Montag fand im Studentencafé eine “Open-Mic Night” statt, was ich eine interessante Idee fand. Wer wollte durfte sich das Mikrofon schnappen und etwas performen – was überraschenderweise gar nicht so wenige taten. Auch wenn das Gesangstalent oder die Komikergene zum Teil nicht wirklich erkennbar waren, schienen sich die Leutchens auf der Bühne wohl zu fühlen. Und dem Publikum machts Spass. Ob das in der Schweiz auch funktionieren würde?

Dienstagabends wurde uns dann wieder einmal etwas schwedisches Organisationstalent vorgeführt. Während wir gemütlich eine leckere Lasagne am zubereiten waren, bemerkten wir plötzlich, wie vor dem Wohnblock alles unter Wasser stand – Rohrbruch. Trotz der fortgeschrittener Stunde standen innert kürzerster Zeit sämtliche notwendigen Baumaschinen auf dem Platz und boten uns eine kleine Show direkt vor unserem Balkon. *g* Und vier Stunden später floss auch wieder Wasser aus unseren Leitungen.

Immer noch guter Hoffnung auf einen richtigen Weihnachtsmarkt machte ich mich am Mittwoch wieder einmal in Richtung Göteborg auf, wo im Vergnügungspark Liseberg nun ebenfalls Weihnachten gefeiert wird. Dort traf ich Jeanine, die sich spontan entschlossen hatte, ihre Ferien für einen Trip durch Skandinavien zu nutzen. :) Der von meiner Schwedischlehrerin gelobte Weihnachtsmarkt toppte zwar die bisher gesehenen, liess aber dennoch etwas zu wünschen übrig. Scheinbar muss ich meine Erwartungen etwas herunterschrauben. Dank (seeehr) vielen Lichtern, etwas Schneedekoration, Musik und Eisshow kam aber immerhin zum ersten Mal etwas Weihnachtsstimmung auf, was bisher doch etwas fehlte. Ist auch schwer mit Temperaturen, die sich immer noch markant über dem Gefrierpunkt bewegen und sämtliche Hoffnungen auf etwas Schnee im Keim ersticken. Am Abend fuhren wir gemeinsam und mit einer gewonnenen überdimensionalen Zweikilopackung Toblerone zurück nach Jönköping.

Bei einer kleinen Stadtführung am Donnerstag führten wir uns auch das in Wikipedia als einzige “Attraktion” in Jönköping erwähnte Zündholzmuseum zu Gemüte. Und überraschenderweise war dieses gar nicht so schlecht. *g* Ansonsten genossen wir etwas das gemütliche Leben im Schwedenwinter bei Fika-Pausen und einem witzigen Abend mit meinen Mitbewohnern. :)

Visby

Nun bin ich doch etwas von meinem Vorsatz, hier wöchentlich zu schreiben, abgekommen. Das liegt einerseits daran, dass nicht mehr besonders viel los war und andererseits daran, dass ich meine erste Nacht in einem Gefängnis hinter mir habe – doch dazu später mehr.

Während sich am Schnapszahldatum 11/11/11 überall Hochzeiten häuften nahm sich Jönköping diesen Tag als ideale Gelegenheit, das neue Theater und Kulturhaus Spira zu eröffnen. Dies geschah natürlich mit einer Feier, die für die kleine Stadt jedoch ziemlich unerwartete Ausmasse annahm. Mit 2000-köpfigem Chor, Konzert auf dem Dach, Licht- und Feuershow, Helikopter und Booten auf dem Wasser wurde das sehr stilvolle Gebäude noch stilvoller eingeweiht.

Die letzte Woche war relativ gemütlich und ich konnte von etwas profitieren, das in der Schweiz nie und nimmer möglich wäre. Hier haben Studenten ein Anrecht darauf, ihre Prüfungen (egal ob genügend oder ungenügend) nicht nur einzusehen sondern gleich zurück zu erhalten. Wenn man dann beim Durchschauen noch auf einen Korrekturfehler stösst, wird das ganze dazu unkompliziert angesehen und korrigiert. Falls die Aktion noch gerade die Differenz zwischen zwei Noten ausmacht, ist das natürlich umso besser. :) Eine höhere Note nachdem die Prüfung schon geschrieben wurde – das hatte ich seit dem Gymnasium nicht mehr. Warum gibts in der Schweiz eigentlich so eine Prüfungen-sind-streng-geheim-Politik?

Am Wochenende haben wir zu fünft dann nochmals das noch akzeptable Reisewetter ausgenutzt (wir erleben praktischerweise gerade einen überdurchschnittlich warmen Herbst) und uns auf den Weg in den Osten gemacht. Mit Zug und Bus gings erst an die Küste und von dort mit einer Fähre nach Gotland. Nach der dreistündigen, sehr luxoriösen Überfahrt kamen wir auf Schwedens grösster Insel an und machten uns auf den Weg in unser Hostel. Und hier folgt nun die vielleicht etwas langweilige aber doch sehr coole Auflösung meiner Einleitung: Die Herberge war in einem alten Gefängnis untergebracht, was doch eine sehr stilvolle Art zu übernachten ist. :) Den Samstag verbrachten wir in der kleinen Stadt Visby mit ihrem wunderschönen mittelalterlichen Stadtkern inkl. Stadtmauern und genügend Ruinen. Mit etwas Seeluft und einem sehr unterhaltsamen Abendessen liessen wir den gelungenen Tag ausklingen. Am Sonntag ging es mit der gerade noch erwischten Fähre dann wieder in Richtung Festland, wo wir bei einem kurzen Abstecher in Stockholm einen (sehr) kleinen Weihnachtsmarkt besuchten und uns am thailändischen Buffet verwöhnten. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück nach Jönköping und das gelungene Wochenende war leider bereits wieder zu Ende.

Julmust

Der Aufwand für meine neue Vorlesung nähert sich immer noch asymptotisch an Null an und Schweden steuert langsam auf den Winter zu. Nachdem IKEA bereits Mitte Oktober die Weihnachtsprodukte hervorgenommen hat, starten nun auch die Supermärkte damit. Und natürlich hängt auch die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt schon. Man kann wohl nie früh genug mit Vorbereitungen anfangen – besonders nicht hier. Mit der Vorweihnachtsstimmung kommt auch der “Julmust” – ein colaähnliches, extrem süsses Getränk, das beim ersten Schluck fürchterlich schmeckt, ab dem Zweiten aber eigentlich gar nicht so schlecht ist. :D

In den letzten Tagen habe ich mich auch mit Kerzen eingedeckt, um mir etwas schwedentypische Gemütlichkeit in mein Zimmer zu holen. Die Temperaturen sind zwar noch angenehm, aber immerhin ist es nun bereits um halb fünf dunkel. Ausserdem war in der letzten Zeit die Sonne nicht wirklich zu sehen und da mich ewiges Dunkelgrau in einem ganztagigen Nicht-Wach-Zustand versetzt, war meine Motivation, etwas zu unternehmen, nicht besonders gross. So war letzte Woche bis auf eine (sehr bescheidene) “Piraten-Party” nicht wirklich viel los.

Gestern wurde dann wieder einmal vorgeführt, wie enorm international unsere Schule eigentlich ist. Am International Day präsentierten die verschiedensten Nationen ihre Spezialitäten, wobei unsere Schweizer Delegation mit Käsefondue und Schokolade am Start war. :) Und nach einer Runde an allen Tischen vorbei war man dann auch erst einmal satt. Das Ganze endete mit einer Show mit einigen Musik- und Tanzeinlagen am Abend, welche fliessend in den allmittwochlichen Akademien-Ausgang überging.

Ansonsten habe ich nun angefangen, schwedisches Radio und Fernsehen zu verfolgen und gaaanz langsam funktionierts auch mit etwas Verstehen. Auch wenn es noch nicht wirklich reicht, die Lebensgeschichte eines älteren, betrunkenen und nuschelnden Herren im Bus völlig nachzuvollziehen. ;)

Suomi

Erste Vorlesung Mikroökonomie, eine Übungsaufgabe: “Berechnen Sie mit ihrem Nachbarn, ob sich unter diesen Bedingungen eine Reise nach London lohnen würde.” Für die Dame im Beispiel nicht aber – hm – für meine Kollegin Sarah und mich eigentlich schon. So entstehen spontane Ideen, womit man die überraschend frei gewordenen nächsten fünf Tage verbringen könnte. :) Während der Rest im Hörsaal Grundlagen von Grundlagen repetierte, durchsuchten wir also das Internet, ob unsere Spontanaktion umsetzbar ist. Leider mussten wir feststellen, dass in London jedes einigermassen erschwingliche Bett bereits hoffnungslos ausgebucht war. Davon liessen wir uns von unserer erweckten Reiselust natürlich nicht abbringen und machten uns auf die Suche nach Alternativen. Das Resultat dieser Suche war, dass wir uns ca. 18 Stunden später in einem Flugzeug nach Finnland wiederfanden. :)

Bald setzten wir in Tampere unsere Füsse auf finnischen Boden und machten uns auf die Suche nach unserem Hostel. Skandinavische Hostels scheinen allgemein für einen gewissen Wow-Effekt zu sorgen, doch diese sehr stilvolle Unterkunft darf ich glaube ich mit gutem Gewissen auf Platz 1 meines persönlichen Hostelrankings setzen. Am Abend trafen wir eine finnische Bekannte von Sarah und gingen zusammen etwas essen. Aufgrund der Spontanität unserer Trips hatten wir natürlich nicht wirklich Zeit, uns über die Stadt zu informieren, so dass wir am nächsten Tag auf gut Glück auf Entdeckungstour gingen. Da die zwischen zwei Seen gelegene Arbeiterstadt aber recht überschaubar ist, war dies kein grosses Problem. Gegen Abend machten wir uns mit dem Zug auf in Richtung Hauptstadt. Auf der zweistündigen Fahrt durften wir uns vom Kondukteur erklären lassen, dass die finnische Bahn ausschliesslich finnische Studentenausweise für Studentenbillette akzeptiert. Na danke schön. Dazu schien es dem älteren Herrn noch Freude zu bereiten, unseren Ticketpreis zu verdoppeln und selbstverstädlich einen Zuschlag dafür zu kassieren.

In Helsinki machten wir uns dann wieder auf die Suche nach unserem Hostel, welches sich im ehemaligen Olympiastadion befand. Da die Stadt an der Küste liegt, wo zum Teil auch schwedisch gesprochen wird, sind die meisten Dinge zweisprachig angeschrieben. Wir waren wohl noch nie so froh, auf schwedische Wörter zu stossen, wie beim Frühstückseinkauf am nächsten Morgen. :D Wir gingen wieder auf Entdeckungstour durch die erstaunlich kompakte Hauptstadt. Nach den wichtigsten Plätzen, einem Bootsausflug auf die Festungsinsel und etwas zeitgenössischer Kunst genossen wir bereits unseren letzten Abend im Schwedischen Nachbarsland. Am frühen Morgen gings von Helsinki wieder zurück in unsere aktuelle Heimat.

Am Abend machte ich mich noch auf in die Studentenunterkunft in einem anderen Teil der Stadt, wo wir uns mit selbstgemachter Pizza verwöhnten. Nach einem gemütlichen Sonntag mit abendlichem Pokerturnier war diese zweite Fast-Ferienwoche dann auch vorbei und nun steht wieder etwas studieren an. Da sich die Mikroökonomievorlesung allerdings immernoch auf – für mich – Gymnasiumstoff (!) bewegt, wirds aber wohl etwas gemütlicher als letztes Quartal. :)

Halbzeit

Unglaublich, die Zeit scheint nur so zu fliegen. Gestern habe ich mein zweites Quartal und somit auch die zweite Hälfte meines Aufenthaltes hier in Schweden angefangen. Vorher hiess es aber erst einmal, die freie Zeit zu geniessen. :) Am Dienstag fuhr ich mit dem Bus ins anderthalb Stunden entfernte Linköping um einen Kollegen zu besuchen und mir einmal anzusehen, wie es sich etwas östlicher so lebt und studiert. Natürlich habe ich mir dafür den einzigen regnerischen Tag der Woche ausgesucht, ansonsten war dies aber ein sehr witziger Tag.

Am Donnerstag machte ich mich dann auf in den Süden in die drittgrösste Stadt Schwedens: Malmö. Die Hafenstadt am Öresund fällt besonders durch die meiner Meinung nach gelungene Mischung aus alter und sehr moderner Architektur auf. Jedenfalls gefiel mir Malmö einiges besser als beispielsweise Göteborg. Beim Herumschlendern kam ich an der Oper von Malmö vorbei und kam dort nicht um die Werbung herum, dass dort zurzeit das Musical Les Misérables spielt. Es klang natürlich schon verlockend, sich die schwedische Version (!) meines Thuner-Seespiele-Musicals anzusehen. Und spätestens als ich herausfand, dass Studenten auf sämtlichen Tickets 50% erhalten, war klar, dass ich mir das Stück zu Gemüte führen musste. Verstanden habe ich natürlich nicht besonders viel, was aber nichts ausmachte, da ich die Texte beinahe auswenig kenne. :D

Pflichtprogramm aus der Skåne-Hauptstadt ist natürlich auch ein Ausflug ins Universitätsstädtchen Lund. Eine sehr charmante Ortschaft – ich könnte mir also definitiv vorstellen, dort etwas zu studieren. :D Ansonsten genoss ich das herrliche Herbstwetter während des Stadtentdeckens, bevor ich mich am Samstag wieder auf den Weg nach Jönköping machte. Am Sonntag haben wir – ebenfalls bei perfektem Wetter – zu viert ein Auto gemietet und uns auf eine Tour rund um den Vätternsee aufgemacht. Nach einigen Stadtschwierigkeiten (eine gesperrte Strasse ohne Umleitung, ein Wagen ohne das bestellte Navigationsgerät und fehlende detaillierte Karten wirken doch etwas gar unschwedisch organisiert :)) kamen wir gut voran und gönnten uns am Nordende des Sees eine Pizza. Nach etlichen windigen und sonnigen Zwischenhalten trafen wir pünktlich zum Einbruch der Nacht wieder in Jönköping an, wo wir uns noch ein gemütliches Ausklingen der unterrichtsfreien Zeit gönnten. :)